Dienstag, 7. Februar 2012

Filmrezension: Ziemlich beste Freunde


 Genre: Komödie







Nach einem Gleitschirmabsturz ist Philippe querschnittsgelähmt, seine Frau ist tot. Alles was er bewegen kann ist sein Kopf. Somit ist er auf eine Rund-um-betreuung angewiesen. Den Lebensmut hat Phillipe jedoch nicht verloren, denn er ist reich und führt eine literische Brieffreundschaft, in der er sehr aufblühmt. Zudem ist er nach dem Tod seiner Frau alleinerziehender Vater seiner frechen Tochter.
Als er nach einem neuen Pfleger sucht, begegnet er Driss, welcher gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde. Er folgt der Suche nach einem Pfleger weniger durch sein Interesse an dem Beruf, als mehr um einen Stempel dafür zu bekommen, sich nach einem Job erkundigt zu haben, damit er weiter Arbeitslosenunterstützung empfangen kann. Obwohl Phillipe dies weiß ist er fasziniert davon, dass ihm vom lockeren Driss keinerlei Mitleid entgegengebracht wird und will ihn einstellen. Doch trotz seiner anfänglichen Abneigung nimmt Driss das Angebot an und verändert somit das Leben des behinderten Phillipe auf seine eigene unbeschwerte Weise. Zwischen beiden entwickelt sich eine wirklich ungewöhnliche, jedoch gleichzeitig feste und innige Freundschaft.

Der Film bietet viel Spaß und viel Witz- teilweise auch in gewisser schwarzen Art- , jedoch führt er auch mit einer Mischung aus der nötigen Ernsthaftigkeit zum wirklich schwierigen Thema des Filmes hin. Der Film birgt bei genauerem Betrachten nicht nur Lachereien sondern- gerade auch aufgrund des Hintergrundes des Films- regt auch zum Nachdenken an. Vor allem kann die einfühlsame Auseinandersetzung zum Thema Freundschaft die Zuschauer in seinen Bann sehen.
Auch sind die Hauptdarsteller nicht ganz schuldlos am großen Erfolg: Obwohl sich die Rollen und deren Einstellungen in sich vollkommen widersprechen, harmonieren François Cluzet und Omar Sy in ihren Rollen perfekt miteinander.
Der Film und dieses charismatische Paar wird wohl immer im Gedächtnis und hoffentlich auch Herzen der Zuschauer bleiben. Eine wirklich wunderbare warmherzige Komödie nach wahrer Begebenheit.


Meine Wertung:


Alle 5 Kameras!
Brillianter Film, äußerst amüsant!
Spitze!





Regie


Drehbuch


Produktion



Musik

Kamera

Schnitt
Olivier Nakache,
Éric Toledano

Olivier Nakache,
Éric Toledano

Nicolas Duval,
Yann Zenou,
Laurent Zeitoun

Ludovico Einaudi

Mathieu Vadepied

Dorian Rigal-Ansous


 Besetzung:



François Cluzet

Omar Sy

Anne Le Ny

Audrey Fleurot

Clotilde Mollet

Alba Gaïa Kraghede Bellugi

Cyril Mendy

Christian Ameri

     Philippe

Driss

Yvonne

Magalie

Marcelle

Elisa


Adama

Albert






1 Kommentar:

  1. Hey,
    ich bin gerade erst auf deinen Blog gestoßen, aber ich finde ihn echt toll. Deswegen hast du jetzt einen Leser mehr ;)
    Vielleicht hast du ja auch Lust dir meinen Blog anzugucken :P

    LG Marcia ♥

    http://www.teabooksandfairytales.blogspot.com

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